HAMBÜRGER: das NEUE „etwas andere“ Gespräch über das Leben und die Welt auf ahundredmonkeys.de. Ab sofort alle 4 Wochen auf diesem Kanal.

Menschen sind soziale Wesen. Nur über den Kontakt zu anderen Menschen entwickeln wir uns weiter und bauen freundschaftliche Verbindungen auf, die uns auch schwere Krisen überwinden lassen. In diesem neuen Format „vergessen“ der Hamburger Erfolgsautor Dirk C. Fleck und der Hamburger Comedyproduzent Jens Lehrich, dass die Kamera läuft und lassen den Zuschauer an ihrer neu gewonnenen Freundschaft teilhaben. Es geht hierbei nicht um Geopolitik und die Krisen dieser Welt, es geht darum auf der Welle des Lebens zu reiten und den Zuschauer zu animieren, zu erkennen, dass das Leben vor allem diesen Sinn hat: es soll Freude machen. Alle 4 Wochen gibt es ab sofort eine neue Ausgabe der HAMBÜRGER hier auf ahundredmonkeys.de.

Dirk und ich freuen uns über Eure persönlichen, konstruktiven Kommentare. Wer Lust hat, an dieser Sendung als Gast teilzunehmen, schreibt bitte eine kurze Bewerbung über das Kontaktformular.

„Was ist, wenn ein junger Mensch „nein!“ sagt zu Schule, sich mit Händen und Füßen wehrt, weinend vor der Tür steht und nicht hinein möchte ins Klassenzimmer – aus welchen Gründen auch immer? So wie junge Menschen verpflichtet sind zur Teilnahme am Unterricht, so sind Lehrerinnen und Lehrer verpflichtet, den „Abtrünnigen“ irgendwie zum Schulbesuch zu bewegen. Das heißt, vor allem jungen Menschen in unserer Gesellschaft steht offenbar nicht die Freiheit zu, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es möchten.“ Das ist ein Auszug aus dem aktuellen Artikel „Die Zwangs-Maschinerie“, der heute beim RUBIKON – dem Online Magazin für die kritische Masse – erschienen ist. Das dazugehörige Videointerview bekommt ihr hier, den gesamten Artikel findet ihr in der Video-Verlinkung. Wie immer freue ich mich über Eure konstruktiven Kommentare.

„Einmal krank und wieder zurück“ – Ein sehr persönliches zweites Gespräch mit Erfolgsautor Sven Böttcher, der nach einer schweren MS Erkrankung heute wieder ein nahezu symptomfreies Leben führt und diese persönlichen Erfahrungen gepaart mit vielen dramatischen Fakten über unser „Krankheitssystem“ in einem berührenden Buch (Rette sich, wer kann!) niedergeschrieben hat. Dieses Buch hat das Potential zum Bestseller. Ich wünsche mir, dass viele Menschen es lesen und davon profitieren. Denn die Gesundheit ist und bleibt unser höchstes Gut.

Exklusiver Workshop mit Dr. Daniele Ganser in Hamburg

„Es gibt nur diesen einen Augenblick, alles andere ist ein Konstrukt unseres Verstandes.“ Dieses berühmte Zitat von Eckhart Tolle, hat eine unglaubliche Power, weil es mit wenigen Worten eine Lebensformel postuliert, die präziser nicht sein könnte. Tatsächlich gibt es nur das JETZT, wenn Du gerade diesen Text hier liest, dann ist das der einzige Moment in Deinem Leben, der gerade wahr ist. Welche Überraschung das Leben GLEICH oder SPÄTER für Dich bereithält, mit dieser Frage versucht uns unser ständig plappernder Verstand oftmals in den Wahnsinn zu treiben. Und das gelingt ihm meistens sogar sehr gut, in Form von Sorgen oder Ängsten, Zweifeln oder grundsätzlich negativen Emotionen im Bezug auf unsere Zukunft, die unsere Lebenskraft dezimieren und nicht selten in einen Burnout oder zu anderen körperlichen Problemen führen. Und seien wir mal ganz ehrlich: Hat uns unser Verstand mit all seinen verschwurbelten Gedanken die Zukunft wirklich jemals präzise vorausgesagt?

Was also spricht dagegen, den Verstand einfach auszuschalten und ihn nur dann zu benutzen, wenn wir ihn wirklich brauchen? Es sind unsere von Kindesbeinen antrainierten Muster, mit dem Kopf alles lösen zu wollen und nicht jenes Organ zu benutzen, das viel weiser, vorausschauender und klüger ist: unser Herz. „Man sieht nur mit dem Herzen gut“, hat schon der große französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry gesagt und um wieviel besser wäre unsere Welt, wenn wir diesen Rat als Menscheitsfamilie befolgen würden.

Wie gelingt es uns also nun, auch im stressigen Alltag, unser Herz als ständigen Ratgeber heranzuziehen und im Vertrauen zu bleiben? Auf diese Frage hat der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser eine klare und präzise Antwort: mit Achtsamkeit. Mit ihr ist es dem zweifachen Familienvater aus Basel immer wieder gelungen, seine persönlichen Niederlagen in persönliche Siege zu transformieren. Umsomehr freue ich mich, gemeinsam mit Daniele Ganser am 13.Juni 2019 in Hamburg einen exklusiven Achtsamkeistworkshop durchführen zu können, der einmalig nur mit 100 Teilnehmern stattfindet und das Bewusstein für die Kraft von Achtsamkeit an diesem Tag erfahrbar machen soll. Dazu sagte Ganser in einem Videointerview in Berlin:

Die 100 exklusiven Tickets für den Workshop, der in einem wunderschönen Fabrikloft in Hamburg stattfindet, gibt es bei Eventbrite (www.eventbrite.de) zum Preis von € 248 inklusive aller Gebühren, Getränke, Demeter-Obst, Powerriegel für den Tag und einem gemeinsamen vegetarischen Abendessen mit Daniele Ganser.

Die Workshop Zeit am 13.6. ist von 12 bis 22 Uhr, es wird empfohlen für Nicht-Hamburger sich rechtzeitig ein Hotel in Hamburg zu reservieren.

Die genaue Adresse der Location wird jedem Teilnehmer nach Ticket-Buchung per E-Mail bekanntgegeben. Es wird darum gebeten, an diesem Tag komplett auf Smartphones, PC´s oder Tablets zu verzichten, um die Atmosphäre des Events nicht zu stören. Der Workshop wird nicht aufgezeichnet, weder Ton noch Bild, um die Privatsphäre der Teilnehmer mit ihren persönlichen Lebensgeschichten zu respektieren.

Ich freue mich gemeinsam mit Daniele Ganser auf einen erfahrungsreichen, emotionalen und kraftgebenden Tag mit Euch,

herzlich,

Jens Lehrich

„Attention aux Pickpockets“

Mit einem Taxi sind wir nicht nach Paris gefahren.
Auch nicht mit der Bahn, was möglicherweise, unter ökologischen Gesichtspunkten, die richtige Entscheidung gewesen wäre. Eurowings jedenfalls hat uns, meine Frau, meine beiden Kinder und mich an diesem 2. August auf dem Flughafen Charles de Gaulle „ausgekippt“ (Fachsprache bei Billig-Fliegern), ein extra bestellter Hotel VIP-Shuttle (der übrigens nur aufgrund des hohen Fahrpreises so heißt) der Firma Sixt, die sich dann natürlich vor Ort nicht zuständig fühlte, weil ein Subunternehmer diesen Shuttle betreibt, war nicht vor Ort und so begann diese Städtereise mit exakt den kleinen Widrigkeiten, die einem garantieren, dass man am Ende etwas zu erzählen hat.

Zum Beispiel dies: Seit Paris habe ich eine neue kleine Zwangsneurose, ständig kontrolliere ich, ob mein Handy und mein Portemonnaie noch bei mir sind, und dass obwohl ich die französische Hauptstadt schon längst wieder verlassen habe und in Hamburg in meinem Büro sitze. Mein Gehirn hat wahrscheinlich noch nicht mitbekommen, dass ich bereits wieder in Deutschland bin, es scheint sich wohl zu fühlen auf dem breitgetrampelten Pfad der sogenannten Pickpockets, zu deutsch: Taschendiebe, vor denen man in Paris an jeder Ecke so häufig gewarnt wird, dass man zeitweise sogar Angst um seine Unterhose hat.

Die Frage, ob zurecht, stellt sich dem einfachen Paris-Touristen nicht, schließlich habe ich selten beim „Betreten“ einer Großstadt so viele Polizisten und Soldaten auf den Straßen gesehen, die behangen mit Sturmgewehren, Granaten und Handfeuerwaffen so ausschauen, dass man ihnen zurufen möchte: „Bitte nicht stolpern“.

Pickpockets, überall Pickpockets, ein Blick auf die Details:

Auf den Champs-Élysées ist an diesem Sonntag autofrei, Fußgänger werden an sogenannten Durchlaufsperren auf Herz und Nieren geprüft doch der einzige Diebstahl, der uns hier passiert, ist der Preis für je zwei Kugeln Eis: 26 Euro grinst der freundliche Verkäufer hinterm Tresen und ich denke kurz darüber nach, ob ich nicht dort einmal das französische Militär vorbeischicken sollte, um diesen offiziellen Taschendiebstahl zu ahnden.

Auch in Marais, einem kreativen Viertel im dritten und vierten Arrondissement erleben wir eine kleine Enttäuschung, wieder kein Pickpocket! Der plötzlich neben uns stehende junge Mann will uns tatsächlich nur bei der Suche nach dem Weg helfen. Mit den Worten: „It seems you need help“, erklärt er uns geduldig, wie wir am besten zu unserem Restaurant kommen auch er führt nichts Böses im Schilde. Sogar auf dem Eifelturm: Taschendieb-Fehlanzeige, im Louvre: Fehlanzeige, Montmartre und Sacré Coeur: kein Pickpocket weit und breit.

Spät zurück in unserem kleinen Hotel erwartet uns an diesem „pickpocketfreien“ Tag eine ganz besondere Überraschung: die Zimmertür lässt sich nicht mehr öffnen, das verzweifelte Personal zeigt uns gegenüber in dieser Situation eine Freundlichkeit und Herzenswärme, die ich auf meinen Reisen nur selten erlebt habe, mein Vorschlag möglicherweise einen Pickpocket zum öffnen der Tür zu engagieren, sorgt kurzfristig für Erheiterung. Bilanz: die Tür blieb zu, wir bekamen ein neues Zimmer und mussten für diese Nacht nichts bezahlen. Auch das noch, nicht nur nicht beklaut sondern auch noch eine gratis Nacht, incredible!

Die völlig unerwartete Bilanz dieser Reise: Handys, Portemonnaies und Unterhosen sind noch da, rein gar nichts fehlt und nun hat neben der geschenkten Nacht im Hotel gerade auch noch der wirklich richtig verdächtig nach einem Abzocker aussehende Taxifahrer (Typische BILDZEITUNG Terroristen Feindbildgenese) aus eigenen Stücken 2 Euro auf den Fahrpreis nachgelassen und sich entschuldigt, dass er versehentlich einen Umweg gefahren ist. Ich bin sprachlos und gebe 4 Euro Trinkgeld, um meiner persönlichen Freude über so viel Ehrlichkeit Ausdruck zu verleihen.

Warum erzähle ich diese kleine persönliche Reise-Geschichte? Weil sie verdeutlicht, welche Vorurteile wir aufbauen und automatisch in unserem Gehirn abspeichern, wenn uns Angst gemacht wird. Natürlich gibt es haufenweise Taschendiebstahl in Paris, allein die Gebühren am EC Automaten fallen unter diese Kategorie – aber : Die meisten Menschen sind ehrlich, hilfsbereit und charmant. Das sollten wir uns immer wieder bewusst machen, denn nur so erkennen wir das Gute in fremden Menschen, das so wichtig ist, um gemeinsam Frieden zu schaffen und die permanent medial getriggerte Spaltung zu überwinden.

Am Ende ist dann übrigens bei dieser Reise doch noch etwas abhanden gekommen:

Mein 80 Euro teurer Leatherman, der versehentlich noch im zwölften Reißverschluss-Seitenfach meines Fjällräven (Wie spricht man das nun eigentlich aus?) Camping-Rucksacks steckte, wurde mir von dem unfreundlich schauenden Beamtem bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen abgenommen. Nennen wir es wenigstens einen kleinen Taschendiebstahl. Und wo waren nun die echten Pickpockets? Na klar, jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen: es ist August, auch Taschendiebe müssen einmal Urlaub machen.

In diesem Sinne: gutes, angstfreies Reisen!