Achtung SATIRE!

Drama in Berlin:
LINKER Kultursenator doch RECHTShänder!

Ein neuer Skandal erschüttert die Bundeshauptstadt. Wie jetzt bekannt wurde, hat der Berliner Kultursenator Klaus L. Wähler und Kollegen seit vielen Jahren hinters Licht geführt. Der linke Politiker wurde dabei erwischt, wie er einen Eintrag auf seiner Facebook Seite ausschließlich mit Fingern der rechten Hand tippte.

Wie Zeugen berichteten, soll die linke Hand dabei völlig unbeteiligt auf dem Schreibtisch gelegen haben. L.´s Pressesprecher sagte auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz, sein Chef sei dennoch bei vollem Bewusstsein gewesen als er den Beitrag gegen Ken J. verfasst habe. Warum seine linke Hand dabei nicht zum Einsatz kam, soll umgehend von einem linken Untersuchungsausschuss, unter der Leitung eines weiteren Rechtshänders mit leichter rechts-links Schwäche, geklärt werden.

Klaus L. war in der Vergangenheit schon mehrfach dadurch aufgefallen, dass er links und rechts verwechselte – Zitat des Kultursenators aus einem Interview mit dem Spiegel von vor einem Jahr: „Links ist da, wo der Daumen links ist“.

Zurück zu den Tatsachen.
Der Journalist und Medienmacher Ken J. sollte am 14.Dezember im Berliner Babylon Kino den Karlspreis der Neuen Rheinischen Zeitung für seinen mutigen Journalismus überreicht bekommen. Klaus L. jedoch, der bisher in seinem Leben nur die kleinen Preise vom Lebensmittel Discounter Plus überreicht bekommt hat, konnte dies unter dem Einsatz modernster Kommunikationsmethoden verhindern. Insgesamt 400 000 Euro wollte er nun künftig für die Stadt Berlin einsparen, wenn das Babylon Kino seiner Bitte, die Veranstaltung mit J. abzusagen, nicht entspräche. (Der genaue Wortlaut des Gesprächs mit den Babylon Betreibern lag der Redaktion bis Redaktionsschluss leider nicht vor.) Kommentare kamen so gleich auch von prominenten Weggefährten, wie dem legendären Kaufhauserpresser Arno F. alias Dagobert, der in einem ersten Statement Klaus L. für seine professionelle Vorgehensweise lobte.

Klaus L. will aber selbst nichts davon wissen, die Betreiber des Babylon Kinos womöglich erpresst zu haben. Er habe im Sinne der Demokratie gehandelt, um Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden. Ken J. sei schließlich in der Vergangenheit immer wieder durch rechte bzw. linke also rechtslinke oder linksrechte – also so genau wisse er das auch nicht – aber in jedem Fall durch Äußerungen in Erscheinung getreten, die man ihm zwar nicht konkret nachweisen könne aber auch nicht müsse, denn den Personen, mit denen er Kontakt gehabt haben könnte, müsste man unterstellen, sie wären zu weit rechts oder zu weit links aber eben auf gar keinen Fall geradeaus genug.
Warum der Kultursenator, der in seiner Freizeit gerne mit einem Audi A6 Dienstwagen die linke Autobahnspur dicht macht, um zu sehen, wer ihn rechts überholt, sich durch die diesjährige Karlspreis Verleihung so angegriffen fühlte, führt zu wildesten Spekulationen. Insider vermuten, dass Klaus L. seit Jahren unter dem sogenannten Wikipedianer Virus leidet, einer Erkrankung, die es dem Betroffenen verbietet, andere Informationsquellen außerhalb von WIKIPEDIA zu nutzten.

Besorgt über den Vorfall zeigt sich auch die Berliner Kulturszene, sollte Klaus L. seine linke Hand nicht wieder in Betrieb nehmen können. Aus gut informierten Kreisen drang die Nachricht durch, dass der Kultursenator in einem nächsten Schritt allen Theatern und Veranstaltungshäusern in Berlin die Bezeichnung Parkett rechts verbieten will. Ab 2019 soll es in der Bundeshauptstadt nur noch Parkett links geben, natürlich um Demokratie, pardon Schaden, vom Deutschen Volke abzuwenden.

Ein Gedanke zu “Achtung SATIRE!

  1. Hurra! Satire sagt die Wahrheit einfach noch schöner! Das muss unbedingt am besten 360 grad verteilt werden, damit sich dieser Beitrag viral im Netz verbreitet!

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